Filmrauschpalast
Unabhängiges Kiez-Kino in Moabit • Lehrter Str. 35 • 10557 Berlin
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Berlinale im Filmrausch

Berlinale OpenAir Screenings

Vom 10.-12.06.21 sowie 17.-19.06.21 werden wir im Windlicht OpenAir-Kino insgesamt 6 Vorstellungen der diesjährigen Berlinale präsentieren dürfen.

Der Ticket-Vorverkauf startet an dieser Stelle am 3. Juni 2021 um 10:00 Uhr / Ticket sales will start on this website on June 3rd, 10:00 am.

Alle weiteren Informationen / further informations: berlinale.de

Hygienekonzept

Bitte beachtet unsere nachfolgenden Hygieneregeln und die Anweisungen des Kinopersonals bei eurem Besuch in unserem Freiluftkino während der Berlinale.

Bleibt auf jeden Fall zuhause, wenn ihr Erkältungssymptome bei euch feststellt!

Der Ticketverkauf erfolgt personalisiert und ausschließlich Online an dieser Stelle ab dem 3. Juni 2021 um 10 Uhr. Es können max. 2 Personen zusammensitzen. Bitte bucht als Einzelperson nur einen Zweier-Platz, wenn keine Einzelplätze mehr verfügbar sind. So können mehr Besuchende in den Genuss der Filmvorführung kommen.

Für die Kontaktverfolgung empfehlen wir wie auch die Berlinale die Corona-Warn-APP.

Für den Einlass ist ein Nachweis über einen negativen Corona-Schnelltest erforderlich. Dieser darf nicht älter als 24 Stunden und muss professionell an einer Teststation durchgeführt worden sein - Selbsttests sind daher nicht ausreichend. Der Nachweis kann am Einlass in digitaler Form oder ausgedruckt vorgezeigt werden. Alternativ ist auch ein Nachweis über Genesenheit oder über vollständigen Impfschutz möglich. Die Zweitimpfung muss dabei mindestens 14 Tage zurückliegen. Bitte entnehmt Details dem Hygienekonzept der Berlinale.

In unserem Freiluftkino gilt die Pflicht zum Tragen einer zertifizierten FFP2-Maske. Dies gilt auf dem gesamten Gelände außer am Sitzplatz. Auf dem Gelände muss grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern in alle Richtungen zwischen Personen eingehalten werden. Dies gilt insbesondere für Laufwege, Ein-und Ausgänge und Warteschlangen.

Für weitere Informationen sucht bitte das Hygienekonzept der Berlinale auf.

Wir freuen uns auf euch!

Testzentren in der Nähe vom Filmrausch

Teststation KuFa
Lehrter Straße 35
10557 Berlin

a&o Hostel Berlin Hauptbahnhof
Lehrter Str. 12-15
10557 Berlin

Donnerstag, 10.06.2021 21:45 Uhr


© O Verde do Jardim

Berlinale Shorts IV

Luz de Presença (A Present Light)

Diogo Costa Amarante, Portugal, 19 Min., Subs: Englisch

In einer regnerischen Nacht macht sich Gonçalo auf den Weg. Er will seiner verlorenen Liebe einen letzten Brief übergeben. „Pass auf, der Boden ist rutschig!“, ruft ihm Diana an der Straßenecke vergeblich zu. Der Unfall wird Ende und Anfang zugleich.
English: One rainy night, Gonçalo sets off to give his lost love one last letter. “Beware of the slippery road!” warns Diana from the street corner. In vain. An accident that is both an end and a beginning.

Al motociclista no le cabe la felicidad en el traje (Motorcyclist’s Happiness Won’t Fit Into His Suit)

Gabriel Herrera, Mexiko, 10 Min., Subs: Englisch

Stolz sitzt er auf seinem schönen Motorrad, das er nie verleihen würde. Er ist sich gewiss, dass nur er allein den Dschungel erforschen kann. Ein verschmitztes Reenactment mit vertauschten Rollen, das die Hybris der kolonialen Eroberer ins Visier nimmt.
English: There he sits proudly on his beautiful motorbike which he would never loan to anyone. He is certain that he alone can explore the jungle. A playful re-enactment with reversed roles that takes aim at the hubris of the colonial conquerors.

Das Glitzern im Barbieblut (Glittering Barbieblood)

Ulu Braun, Deutschland, 27 Min., Subs: Englisch

Eine junge Mutter und ihre Töchter sitzen unter einer Brücke: Die Kamera scannt die Umgebung und begleitet sie auf einer merkwürdigen Reise unter dem Radar der Symbole. Wie wird man erwachsen in einer so vorgefundenen Welt?
English: A young mother and her daughters are sitting under a bridge. The camera scans the surroundings and accompanies them as they go on a strange journey under the radar of symbols. How does one grow up in this kind of world?

Vadim na progulke (Vadim on a Walk)

Sasha Svirsky, Russische Föderation, 8 Min., Subs: Englisch

Die wunderbaren und verstörenden Abenteuer von Vadim, der es wagt, sein vertrautes Quadrat zu verlassen und die Welt zu erkunden.
English: The amazing and disturbing adventures of Vadim who dares to leave his familiar square and explore the world.

Deine Strasse (Your Street)

Güzin Kar, Schweiz, 7 Min., Subs: Englisch

Ein öffentlicher Gedenkort gegen rechte Gewalt – abgeschoben ins Niemandsland. Ein filmisches Aufbegehren gegen das kollektive Verdrängen.
English: A public memorial against right-wing violence – consigned to no man’s land. A film against collective amnesia.

Freitag, 11.06.2021 22:00 Uhr


© Beauvoir Films

Das Mädchen und die Spinne (The Girl and the Spider)

Winner: Best Director (Encounters)
Ramon Zürcher, Silvan Zürcher, Schweiz, 98 Min., Subs: Englisch
mit Henriette Confurius, Liliane Amuat, Ursina Lardi, Flurin Giger, André M. Hennicke, Ivan Georgiev, Dagna Litzenberger Vinet, Lea Draeger, Sabine Timoteo, Birte Schnöin


Lisa verlässt die WG mit Mara, um künftig allein zu wohnen. Zwischen Umzugskisten, Möbeln und einer Abschiedsparty treffen Freund*innen, Partner, Familie, Nachbar*innen und Unbekannte aufeinander und ziehen einander an wie in einem Magnetfeld.

English: Lisa moves out of the apartment she has shared with Mara and into one where she will live alone. Boxes, furniture and a farewell party turn the film into a weird magnetic field where friends, lovers, relatives, neighbours and strangers attract each other.

Samstag, 12.06.2021 21:45 Uhr


© Olga Lucovnicova

Berlinale Shorts I

More Happiness

Livia Huang, USA, 13 Min., Subs: Englisch

Eines Abends am Küchentisch fragt sie ihre Mutter um Rat. „Du brauchst keinen Rat, du bist schon klug genug“, antwortet diese. Zart wie in einer Skizze verweben sich die Erinnerungen an eine vergangene Liebe mit der Sehnsucht nach ihr.
English: During a conversation late at night, a woman asks her mother how to be a good person. As they talk, the woman thinks about an old lover. Seasons change and memories accumulate that bring no respite.

Zonder Meer

Meltse Van Coillie, Belgien, 14 Min., Subs: Englisch

Sommerferien auf dem Campingplatz, die Sonne glitzert auf dem See. Doch Schwimmen ist hier verboten: Ein Junge ist verschwunden, vielleicht ertrunken. Lucie versucht zu verstehen, was um sie herum vorgeht.
English: A campsite in the summer holidays, aimless days spent in the shade of trees. Sunlight is glittering on the lake, but nobody is allowed to swim here. A boy has disappeared and may have drowned. Lucie is trying to understand what is going on around her. How long can you hold your breath?

Blastogenese X

Conrad Veit, Charlotte Maria Kätzl, Deutschland, 27 Min., without dialogue

Mit der Anmutung einer wiederentdeckten Filmrolle aus der Frühzeit des Kinos entwirft diese dadaistische Naturdokumentation eine Utopie der Gleichberechtigung sämtlicher Lebensformen.
English: Looking like a rediscovered film reel from the early days of cinema, this Dadaist nature documentary creates a utopia of equal rights for all life forms.

Nanu Tudor (My Uncle Tudor)

Winner: Golden Bear for Best Short Film
Olga Lucovnicova , Belgien / Portugal / Ungarn, 20 Min., Subs: Englisch

Mit idyllisch anmutenden Bildern und direkten Fragen begibt sich die Filmemacherin auf eine Reise in ihre eigene traumatische Vergangenheit, um den Täter zu konfrontieren und den Schmerz hinter sich zu lassen.
English: Combining seemingly idyllic images and frank personal questions, the filmmaker embarks on a journey into her own traumatic past to confront the perpetrator and leave her pain behind.

One Thousand and One Attempts to Be an Ocean

Wang Yuyan, Frankreich, 11 Min.

Bilder werden aus dem Zusammenhang gerissen und Töne in kleinste Loops zerlegt, um aus Information eine Flutwelle an Energie zu schaffen: Wenn du nicht ertrinken willst, sei ein Ozean.
English: Images are taken out of context and sounds are broken down into tiny loops in order to turn information into a tidal wave of energy. If you don’t want to drown, be an ocean.

Donnerstag, 17.06.2021 21:45 Uhr


© Tanya Haurylchyk

From the Wild Sea

Generation 14plus
Robin Petré, Dänemark, 78 Min., Subs: Englisch
mit Dan Jarvis, James Barnett, Sydney Rachael Stone, Sam Brittain


Verletzte Robben, ölverschmutzte Wasservögel, gestrandete Wale. Der Dokumentarfilm nimmt das Leiden von Tieren und den Kampf um ihre Zukunft in den Blick. Eindringliche Aufnahmen beschreiben das zwiespältige Verhältnis von Mensch und Natur im Anthropozän.

English: Injured seals, oil-polluted sea-birds, a stranded whale. The documentary casts a poetic and painful gaze on animals and the struggle for their future. Haunting images reflect upon the conflicting relationship between humans and nature in the Anthropocene.

Freitag, 18.06.2021 22:00 Uhr


© Sarah Blum

Nous (We)

Winner: Best Film (Encounters)
Alice Diop, Frankreich, 115 Min., Subs: Englisch
mit Ismael Soumaïla Sissoko, N’deye Sighane Diop, Pierre Bergounioux, Bamba Sibi, Marcel Balnoas, Ethan Balnoas


Bruchstücke des Lebens, zusammengefügt für eine Bestandsaufnahme des Alltags in den Innenstädten und Vororten im heutigen Frankreich. Ein Pendlerzug scheint verschiedene Welten zu verbinden, aber gibt es noch ein „Wir“ in unseren zersplitterten Gesellschaften?

English: Pieces of life are brought together in an attempt to grasp something of life in the inner cities and suburbs of modern-day France. A commuter train appears to connect different worlds, but is there such a thing as ‘we’ in our fragmented societies?

Samstag, 19.06.2021 21:45 Uhr


© Meidan Arama

Mishehu Yohav Mishehu (All Eyes Off Me)

Panorama
Hadas Ben Aroya, Israel, 88 Min., Subs: Englisch
mit Elisheva Weil, Leib Lev Levin, Yoav Hait, Hadar Katz


Danny ist schwanger von Max. Der probiert mit Avishag deren sexuelle Fantasien aus. Sie will beim Sex geschlagen werden. Ihre Blutergüsse trägt Avishag zu Dror, dessen Hund sie sittet. Ein Generationsporträt, das die Frage stellt: Wie frei sind wir wirklich?

English: Danny is pregnant by Max who is busy trying out Avishag’s sexual fantasies with her. She wants him to hit her when they have sex. Avishag takes her bruises to Dror, whose dog she sits. A generational portrait that asks: how liberated are we really?

Programm

Der Indiekino Club ist eine Kooperation der Berliner Indiekinos b-ware!ladenkino, Brotfabrik Kino, Bundesplatz-Kino, City Kino Wedding, Filmrauschpalast, fsk-Kino, Il Kino, Klick Kino, Sputnik Kino und Wolf und des Indiekino Berlin Magazins.

Club-Mitglieder können das Indiekino Club Streaming Portal nutzen und erhalten mit Ihrer Club Card ermäßigten Eintritt in allen teilnehmenden Kinos. Die Mitgliedschaft gilt für ein Jahr und kostet einmalig 60 Euro.

Start der Aktion war am Donnerstag, den 11.03.2021. Es gibt stets einen Pool von mindestens 16 Filmen + 2 Kinderfilmen geben sollte. Das Bild stammt aus dem Club-Film ICH, DANIEL BLAKE von Ken Loach.